Uncategorized

Wie funktioniert Verschlüsselung? – Netzgeschichten

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr

Das ist echt gemein übrigens, ne! Ihr gebt mir hier die Kassette, ich will wissen was da drin ist und dann kann ich die nicht aufmachen! Ohne Schlüssel läuft das halt nicht. Obwohl‘s manchmal wiederum vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, dass nicht jeder überall reingucken kann. In meine Post zum Beispiel – oder in meine E-Mails. Und genau darum geht’s heute in den Netzgeschichten. Kryptographie oder auch die Kunst der Verschlüsselung, gibt es schon seit dem dritten Jahrtausend vor Christus. Man kann sagen, seit dem wir kommunizieren haben wir auch das ein oder andere Geheimnis, welches nur bestimmte Menschen kennen sollten. Das funktioniert zum Beispiel mit der Cäsar-Chiffre. Hier in meinem schlauen Buch steht, dass man dazu jedem Buchstaben einen versetzten Buchstaben zuordnet. So, aus Cäsar wird dann zum Beispiel FDH und VDU, oder so. Ist mir zu kompliziert. Aber man hat sich ja immer wieder was einfallen lassen: vielleicht erinnert ihr euch noch an die Zaubertinte. Damit kann man Nachrichten quasi unsichtbar schreiben und nur dann lesen, wenn man eine UV-Lampe hat.

Verschlüsselung light! Praktisch So etwas Ähnliches gibt es auch für E-Mails, schließlich geht es ja niemanden was an was Sissy so versendet, außer natürlich den Empfänger. Haben Sie sich schon mal über Verschlüsselung informiert? Weit über 60% der Nutzer hierzulande machen sich darüber keine Gedanken. Und gerade einmal einer von fünf Deutschen verschlüsselt seine Mails. Das soll sich jetzt ändern, denn das Fraunhofer Institut hat sich mit der Telekom an die Entwicklung einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung für alle gemacht. Hierbei werden Nachrichten bereits im Mail-Programm des Versenders verschlüsselt. So kann der Inhalt auf dem gesamten Übertragungsweg vom Absender über die Server bis zum Empfänger nicht eingesehen werden. Erst beim Empfänger wird die Sendung wieder lesbar.
Im Gegensatz zu den anderen Techniken kann bei der Volksverschlüsselung zu keiner Zeit eingesehen werden, was die Nachricht beinhaltet. Die Volksverschlüsselung gibt es übrigens unter www.volksverschlüsselung.de – und damit sichergestellt wird, dass sich niemand für jemand anderes ausgibt, muss man sich digital ausweisen bevor es losgeht. Das geht zum einen über einen Telekom-Login oder über einen elektronischen Personalausweis oder über Veranstaltungen mit dem Fraunhofer Instituts.

Mal so unter uns: bis zu dem Dreh dieses Videos gehörte ich auch zu den 60%. Ich hab mir da gar keine Gedanken drüber gemacht. Ha! Ihr seht also: nur wer den richtigen Schlüssel hat, kommt auch an die Inhalte ran und das ist auch gut so. Soll ja nicht jeder sehen was ich verschicke. Und den Schokoriegel, den schnappt mir jetzt auch keine mehr weg. Übrigens gibt’s demnächst noch viel mehr rund ums Thema Verschlüsselung hier in den Netzgeschichten, also vergesst nicht uns zu abonnieren. Dann sehen wir uns nächste Woche wieder – bis dann!.

As found on YouTube